"Hartz VI reicht nicht"

Veröffentlicht am 04.08.2008 in Soziales

SPD- Landtagskandidatin Annette Karl mit Bundestagsabgeordnetem Florian Pronold beim VdK.
(ja) Zwei Schwerpunktthemen hatte Annette Karl, Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Neustadt, mit VdK-Kreisvorsitzendem Josef Rewitzer und Geschäftsführer Siegmund Bergmann auf's Programm gesetzt: Die Bekämpfung der Altersarmut sowie die Umsetzung der Barrierefreiheit in allen Bereichen.

SPD- Landtagskandidatin Annette Karl mit Bundestagsabgeordnetem Florian Pronold beim VdK.
(ja) Zwei Schwerpunktthemen hatte Annette Karl, Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Neustadt, mit VdK-Kreisvorsitzendem Josef Rewitzer und Geschäftsführer Siegmund Bergmann auf's Programm gesetzt: Die Bekämpfung der Altersarmut sowie die Umsetzung der Barrierefreiheit in allen Bereichen.
Mit dabei war Bundestagsabgeordneter Florian Pronold, stellvertretender SPD-Landesvorsitzender und Vorsitzender der bayerischen Landesgruppe im deutschen Bundestag.
Von den Weidener Genossen zeigten die Stadträte Waltraud Koller-Girke, Hildegard Burger und Josef Gebhardt Flagge. Pronold und seine Mitstreiter ermunterten die Vertreter des VdK, den Finger in die Wunde zu legen.
Als wesentlichen Lösungsansatz nannte Pronold Arbeit und Beschäftigung. Das steigere die materielle Substanz, trage zur Zufriedenheit der Menschen bei und weise auch den Kindern den richtigen Weg in die Zukunft. Koller-Girke unterstrich, dass die SPD den Ausschuss für soziale Fragen in der Stadt wieder ins Leben gerufen habe. Im Landkreis habe die CSU solch einen Ausschuss abgelehnt. Einig waren sich alle, dass die Schere zwischen Armen und Reichen immer mehr auseinanderklaffe und der Mittelstand wegbreche. 2,5 Millionen Kinder lebten in Deutschland in Armut.
Bergmann forderte die Erhöhung des Arbeitslosengelds und die Abschaffung von Niedriglöhnen, da es für die täglichen Bedürfnisse "vorn und hinten nicht reicht". Und wer einmal unten sei, komme nie mehr wieder hoch. Inzwischen seien aber das Arbeitslosengeld II und auch die Grenzen des Schonvermögens erhöht worden. Annette Karl bemängelte, dass die Staatsregierung den Armutsbericht vor den Landtagswahlen verweigere und forderte vom Kindergarten an gleiche Bildungschancen für alle sowie Schulgeld- und Studiengebührenfreiheit.
Bei der Umsetzung der Barrierefreiheit meldete sich Angela Erfurt zu Wort, die vor kurzem schon mit den VdK-Spitzen bei der Sendung "Jetzt red i" die Mängel bei der Bundesbahn auf den Bahnhöfen Weiden, Pleystein und München angeprangert hatte. Auch der Wegfall der beiden bisher eingesetzten Helfer war Thema. Nun sollen sie durch Kräfte aus Nürnberg ersetzt werden.
veröffentlicht auf oberpfalznetz.de 2.8.08

 

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