Silvesterbesuche der SPD - Teil 2

Veröffentlicht am 04.01.2019 in Allgemein

Die Delegation im BRK-Seniorenheim Eschenbach

Eine anspruchsvolle Arbeit bescheinigte Bürgermeister Peter Lehr den Mitarbeitern der Pflegeeinrichtung St. Laurentius. Stolz auf sie zeigte sich Daniela Jenke beim Silvesterbesuch von SPD-Politikern.  Im Verlauf einer von Seiten der Besucher  rege geführten Gesprächsrunde betonte die Leiterin, dass die Einrichtung keine „Wegläufer“ aufnimmt und daher auch keine geschlossene Einrichtung für die 43 Bewohner ist.  Klage übte sie über „Kippen und Kaugummi“ im Eingangsbereich des Hauses und führte dies auf den Einzug von Zulassungsstelle und VHS zurück. Ein Problem sah sie bei der Beschäftigung von Ausländern mit keinen oder mangelhaften Deutsch-Kenntnissen, die daher nur als Helfer aber nicht als Fachkräfte eingesetzt werden können. In Bezirksrätin Brigitte Scharf fand sie eine kompetente Gesprächspartnerin.

„Es läuft gut“, bekannte Andreas Uschold in der Einrichtung von  Regens Wagner. Während er sich über den seit Jahren üblichen einzigen Politikerbesuch freute, sah Bürgermeister Lehr in der Einrichtung einen festen Bestandteil Eschenbachs. Uschold informierte über Alter und Behinderungen der 28 Bewohner und die jüngste „Begehungsnote“ von 1,0.

Der Unterschied von Theorie und Praxis wurde beim Besuch des BRK-Seniorenheimes offenkundig. In den Bediensteten sah Stadtrat Thomas Ott „Spezialisten im sozialen Bereich“, die Nachwuchs und bessere Bezahlung verdient haben. Manuela Schusser nahm den ihr zugespielten Ball auf, verwies eine zum 1.1. wirksame bundeseinheitliche Regelung, nach der ihrem Heim 1,5 Pflegefachkräfte zusätzlich zustehen, und erklärte  lapidar: „Die hätte ich gerne, aber die gibt es nicht.“ „Wegen der Arbeitsbelastung gibt es auch keine Bewerber“, ergänzte Pflegedienstleiterin Gabi Lohner. Die Heimleiterin beklagte zudem die hohen Dokumentationspflichten. Zu Arbeitskräften aus dem Ausland gab Schusser zu bedenken: „Ich bin froh, wenn sie kommunizieren können, aber zu Tätigkeiten  mit Dokumentationsaufgaben können sie nicht eingesetzt werden.“ Für Bezirksrätin Scharf waren alle vorgebrachten Mängel und Argumente bekannt, untermauerte sie mit Erkenntnissen aus ihrer politischen Tätigkeit, beklagte die „absolute Theorie „des Gesetzgebers“ uns versicherte: „Wir nehmen eure Anliegen mit.“ Die Frage nach der Ausbildungsvergütung für Azubis  beantwortete Lohner mit „zirka 1000 Euro“.  

 

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