Silvesterbesuche der SPD - Teil II

Veröffentlicht am 04.01.2020 in Kommunalpolitik

Die Delegation bei der Rettungswache Eschenbach

Im Anschluss an den Besuch bei der PI Eschenbach verlegten die SPD-Politiker weiter in die Einrichtung von Regens Wagner im ehemaligen Krankenhaus. Leiter Andreas Uschold brachte seine Freude über den Besuch der Delegation zum Ausdruck und informierte über die Ereignisse des Jahres 2019.

„Zu wenig Pflegekräfte“, lautete eine der ersten Anmerkungen von Daniela Jenke, der Leiterin des Hauses St. Laurentius. „Es war ein relativ gutes Jahr, aber wir brauchen dringend Mitarbeiter“, konkretisierte sie. Das Problem werde erkannt, aber es werde nichts getan dafür. „Bei uns ist keine schlechte Stimmung, bei weitem nicht. Aber wenn du Betten hast, diese aber nicht besetzen kannst, weil du keine Kräfte dafür hast, ist das nicht schön“, erklärte sie. Zudem seien die Wohnungen, die die Kräfte der Einrichtung benötigten, in Eschenbach und Umgebung „nicht bezahlbar“.

Im Anschluss ging es zur Rettungswache, wo BRK-Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer zusammen mit den Mitarbeitern die Genossen erwartete. Auch hier bedankten sich diese für die Arbeit der Mitarbeiter, aber auch der vielen Ehrenamtlichen, die täglich ihre Freizeit opfern und in Eschenbach "Dienst schieben".

Galitzdörfer wiederholte erneut, dass er für 2020 den Bau einer neuen Rettungswache, in der auch die BRK-Bereitschaft und die Wasserwacht Platz finden sollen, anstrebt. Dazu betonte Bürgermeister Peter Lehr: „Um es nochmal klarzustellen: Nicht die Stadt Eschenbach will dieses Gebäude bauen, sondern das BRK. Wir unterstützen hier, wo wir können.“

Die letzte Stadion des Silvesterbesuches war das BRK-Seniorenwohn- und -pflegeheim. Im Austausch mit dem neuen Leiter Josef Ott und seinen Mitarbeitern war ebenfalls der „leergefegte Markt“ an Fachkräften das große Thema. Insbesondere Pflegedienstleiterin Gabi Lohner machte deutlich, dass es ihr sehr zu Herzen gehe, wenn sie täglich Anfragen von Hilfesuchenden bekomme, aber absagen müsse, „weil ich niemanden zum Pflegen der Leute habe“. Der Appell müsse ganz nach oben getragen werden, forderte sie.

 

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