100% für Peter Lehr

Veröffentlicht am 04.12.2019 in Kommunalpolitik

Die ersten Gratulanten für Landratskandidat Peter Lehr (4.v.re)

Neustädter Genossen kürten Eschenbacher Bürgermeister zum Landratskandidaten

Neustädter Genossen kürten Eschenbacher Bürgermeister zum Landratskandidaten

Mit großer Geschlossenheit ist die SPD im Landkreis Neustadt an der Waldnaab am Samstag, den 30.11.2019 in den Wahlkampf gestartet: Sowohl Landratskandidat Peter Lehr wie auch die 60 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag bekamen bei der Nominierungskonferenz im Rohrer-Saal Eschenbach einhellige Rückendeckung. Von allen Delegierten gab es bei den geheimen Abstimmungen jeweils ein einstimmiges „Ja“ zu den Personalvorschlägen. SPD-Kreisvorsitzender Markus Ludwig konnte zur Versammlung unter anderem Bezirksvorsitzenden Franz Schindler, Ehrenmitglied Oskar Schwarz und die ehemalige Unterbezirks-Geschäftsführerin Gisela Birner begrüßen, die auch die Wahlleitung übernahm. 

Dass der amtierende Eschenbacher Bürgermeister Peter Lehr das Landratsamt in Neustadt an der Waldnaab für die Genossen erobern will, war bereits einige Tage vor der Nominierungsversammlung bekannt geworden. Plakate an den Wänden des Saals kündeten bereits davon, welcher Wahlkampf von Peter Lehr zu erwarten sei: leidenschaftlich, verlässlich, sozial und fair, gerichtet auf eine nachhaltige Zukunft. Das machte der 61-jährige Eschenbacher auch in seiner Rede deutlich, die ohne Attacken gegen die politischen Mitbewerber auskam. „Es ist nicht meine Art, auf andere mit dem Finger zu zeigen, sie zu diskreditieren oder in ihrer Ehre zu verletzen“, betonte Lehr. Als Landkreis-SPD habe man es nicht nötig, „schmutzige Wäsche“ zu waschen. „Wir können etwas, wir leisten etwas und können stolz auf das Erreichte sein“, sagte Lehr.

Der Landratsbewerber schlug in seiner Vorstellungsrede einen großen Bogen zurück in die Geschichte der SPD und beleuchtete besonders sozialversicherungsgesetzliche Aspekte, die durch sozialdemokratischen Einsatz realisiert worden seien. Dies schlage sich bis in die Gegenwart nieder, wo die SPD maßgeblich zur Umsetzung der „Respektrente“ beigetragen habe. „Dieses Land und dieser Landkreis brauchen die SPD, denn wir sind das soziale Gewissen und Ihr alle gebt unserer Partei dieses soziale Gesicht“, appellierte er an die Zuhörer.

Die zurückliegenden sechs Jahre hätten den Landkreis deutlich vorwärtsgebracht durch den Sachverstand und den Weitblick der SPD-Vertreter im Kreistag. Als Beispiele beim Thema Hochbau nannte Lehr unter anderem den Neubau des sogenannten „Kobels“, die Modernisierung des Gymnasiums Neustadt oder die laufende Baumaßnahme im Landratsgebäude Eschenbach im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Eschenbach. Als „Leuchtturmprojekt“ würdigte Lehr das vom Kreistag beschlossene und derzeit in der Ausschreibung befindliche BAXI-Projekt. „Der Antrag zu dieser deutlichen Aufwertung des ÖPNV kam von der SPD-Fraktion“, so Lehr. Ebenfalls beantragt habe man ein „Sozialticket“ für Menschen, die finanziell nicht gut gestellt seien. Auch wenn der Antrag im Kreisausschuss abgelehnt worden sei, so zeigte sich Lehr kämpferisch: „Hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!“  

Die inhaltliche Arbeit an den Wahlkampfzielen laufe intensiv, in den nächsten Wochen und Monaten werde man damit bei den Bürgerinnen und Bürgern werben. Einige wenige Punkte riss Lehr in seiner Rede bereits an: So werde man sich dafür einsetzen, dass alle landkreiseigenen Gebäude mit PV-Anlagen zur Eigenstromversorgung ausstatten wolle. Ziel müsse es darüber hinaus sein, einen „Grünen NEW-Strom“ auf den Weg zu bringen und das mittelfristige Ziel der Energiewende auf solide Beine zu stellen. Ein Augenmerk, so Lehr, müsse darauf gelegt werden, ein Technologietransferzentrum – also eine aus einer Hochschule ausgelagerte dezentrale Forschungseinrichtung – im Landkreis anzusiedeln, beispielsweise könnte dies der Bereich „Neue Werkstoffe“ sein. „So könnten zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze im Landkreis entstehen“, betonte Lehr. An die Anwesenden appellierte er, einen fairen und sachlichen Wahlkampf zu führen, in dem auf die Stärken und Fähigkeiten der SPD hingewiesen werde. Mit „Standing Ovations“ belohnten die Genossen die Vorstellungsrede – was sich anschließend auch in der 100-Prozent-Zustimmung niederschlug. 

Die ersten Glückwünsche überbrachten auf dem Foto v.L.:

Bgm-Kandidatin Schirmitz Nicole Bäumler, Bgm-Kandidat Neustadt/WN Sebastian Dippold, die ehemalige Unterbezirks-Geschäftsführerin Gisela Birner, Kreisvorsitzender Markus Ludwig, Bgm Jürgen Kürzinger, Gemeinderätin Maria Sauer und Bezirksvorsitzender Franz Schindler

 

 

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